Über mich
Über meine Mutter (Psychologin, Yoga-Tanzlehrerin) war ich von klein auf mit einer Form der Spiritualität vertraut. Gleichzeitig war ich immer interessiert an Ideen und Theorien über unsere Existenz in all ihren Facetten. Die Abgrenzung vom Hippie-Elternhaus war dann auch der Grund warum sich meine Neugierde vor allem in allerlei Denkübungen entwickelt hat. Rationales Denken als oberstes Gebot um die chaotische Gefühlswelt in Schach zu halten. Pflichterfüllung, Disziplin und Karriere waren stets wichtiger als Selbsterfahrung.
Ich erinnere mich wie mein Körper sich immer wieder mit klaren Signalen gemeldet hat. Von manischer Schaffenskraft zu depressiven Phasen war ich meistens in den Extremen unterwegs. Körperlichkeit im Sport und Sex waren unbewusst immer eine Form von Zuflucht für mich. Eine Möglichkeit meiner Gedankenwelt zu entfliehen und mich zu spüren – Klarheit und Ruhe durch Erschöpfung.
Tantra hat meine Sehnsucht nach Ruhe, Balance und Integration viele Jahre unter dem Motto „das würde mich auch noch Interessieren“ begleitet. Aber in meinem überaktiven Alltag fand sich kein Platz. Als ich meine Tantra-Ausbildung 2021 in Heiligkreuz begann, hatte ich mit grossen Widerständen zu kämpfen.
Eine starke Intuiton hat mich an diesen Ort gebracht und eine ebenso starkes kritisches Selbst wollte die Flucht ergreifen. Ich durfte eintrauchen und meine Emontionen unkontrolliert spüren. Auch wenn es nicht immer leicht war, so hat es sich doch wie eine Befreiung angefühlt. Ich wollte mehr spüren und weniger analysieren. Ich habe die Weisheit des Körpers kennengelernt.
Nach einer beruflichen und privaten Neuordnung fühle ich mich nun auf meinem authentischen Weg. Unsicherheit und die alten Bewertungsmuster begleitet mich genauso wie eine kindliche Entdeckungsfreude und tiefe Dankbarkeit. Ich begegne mit Liebe allem was mein Leben berührt.
Stell dir deinen Körper wie ein Kunstwerk vor, an dem du arbeitest. Im Massageritual kann eine neue Wahrnehmungsebene geschaffen werden, die vorher verborgen war. Ob ganz fein und kaum spürbar oder als Sturm der Emotionen – ich habe mich selbst auf diese Weise kennenlernen dürfen und bin nun dankbar diesen Möglichkeitsraum für dich zu öffnen.